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Giardien - stumme Einzeller im Körper deines Tieres

Giardien sind Einzeller, die über kontaminiertes Wasser, Boden, Fell oder Kot übertragen werden. Sie leben vorwiegend im Dünndarm, wo sie sich vom Futter bedienen, das das Tier aufgenommen hat. Nicht selten entsteht dadurch auch ein Nährstoffmangel, Durchfall oder auch Gewichtsabnahme beim Tier, das als Wirt dient.



Giardien kann man mit einem Schnelltest, PCR-Test, Mikroskopischem Nachweis oder einer Labordiagnostik beim Tier testen lassen. Wobei ein Test nicht immer sinnvoll ist - denn nicht ganz unwichtig ist auch der Aufbau des Immunsystems des Tieres, vor allem durch artgerechte Fütterung. Tiere mit einem guten Immunsystem haben weniger die Tendenz, Bakterien und Infektionen "aufzulesen".


Es gibt auch die Möglichkeit, die Giardien mit einer Kräutermischung, bspw. "Usniotika" auf natürliche Art und Weise beim Tier zu lösen. Sollte Chemie zum Einsatz kommen, ist ein Darmaufbau ein MUSS. Das vergessen leider viele - auch die meisten Tierärzte denken darüber nicht nach und erwähnen diese Wichtigkeit leider nicht.


Ein Darmaufbau nach einer Wurmbehandlung oder nach Giardien besteht immer aus guten Mikroorganismen und Moor und Karottenpellets. Auch die Reduktion von Kohlenhydraten ist angebracht, denn Giardien ernähren sich sehr gerne vom Zucker der Stärke. Fasern wie Flohsamenschalen oder Leinsamen eigenen sich auch gut als Präbiotika. Generell sollte die Nahrung auch ballaststoffreich sein, vor allem, wenn die Giardien häufiger mal Durchfall verursacht haben sollten.


Fazit: Giardien lassen sich sowohl mit chemischen als auch natürlichen Mitteln behandeln - wichtig ist immer der Darmaufbau danach und die Umstellung auf artgerechtes & natürliches Futter. Sowohl bei Hund als auch Katze.

 
 
 

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